Der Devices Tycoon Geräte-Editor dient als zentrale Entwicklungssuite in der Technologie-Wirtschaftssimulation von Roastery Games und ermöglicht es Spielern, Hardware für Smartphones, Tablets, Laptops, Smartwatches, Kopfhörer, Fernseher, VR-Headsets, Konsolen und Peripheriegeräte zu entwerfen. Der Editor steuert jede Phase der Hardwareproduktion – von den physischen Abmessungen und internen Komponenten bis hin zur Verkaufsverpackung und den Einführungspreisen. Durch offizielle Updates, darunter Update 1.1 auf dem PC und nachfolgende Mobile-Patches, können Spieler bis zu drei Produktstufen gleichzeitig konfigurieren oder Konfigurationen direkt aus früheren Generationen importieren.

Unterstützte Gerätekategorien und Erstellungsumfang

Der Geräte-Editor passt seine Werkzeuge an die jeweilige Hardwarekategorie an, die entwickelt wird. Sowohl in der PC-Version als auch in den mobilen Versionen für Android und iOS können Spieler Unterhaltungselektronik, eigenständige Komponenten und dedizierte Peripheriegeräte entwickeln.

KategoriePrimäre Editor-Funktionen
Smartphones & TabletsBildschirmgröße, Gehäuseabmessungen, Positionierung separater Multi-Kameras, Bildschirmhintergründe, Akkukapazität, Prozessoren, RAM und interner Speicher
LaptopsÜberprüfung des internen Gehäuselayouts, Displayeinstellungen, CPU-/GPU-Auswahl, Kopplung dedizierter Grafikkarten (dGPU), zusätzliche RAM-Steckplätze und beigelegte Mäuse
SmartwatchesGehäusestyling, Armbandvarianten (über 50 Optionen), biometrische Sicherheitssysteme und Betriebstemperaturgrenzwerte
FernseherDisplay-Panels, Außenrahmen, beigelegte Fernbedienungen und integrierte Soundbars/Lautsprecher
VR- / XR- / MR-HeadsetsHeadset-Gehäuse, RGB-Hintergrundbeleuchtung, Kamera-Arrays (Tracking-Winkel/-Radien) und beigelegte Controller oder Audiogeräte
Konsolen & GamepadsGehäuseform, Gamepad-Formfaktor, Kühlungsstufen, Leistungsstufen, Peripherieunterstützung und Online-Funktionen
TastaturenBenutzerdefinierte Tastenkappen, individuelle Schalterprofile, Gehäuseanschlüsse, Makrounterstützung und Beilage von Schreibtischunterlagen

Schritt-für-Schritt-Workflow zur Geräteerstellung

Das Entwerfen eines Endkundenprodukts folgt einem sequenziellen Mehr-Registerkarten-Workflow innerhalb der Editor-Benutzeroberfläche.

1. Modellauswahl und Modellstufen-Verwaltung

Zu Beginn eines Projekts wählen die Spieler, ob sie ein einzelnes Produkt oder bis zu drei Modellvarianten gleichzeitig erstellen möchten:

  1. Budget-Version
  2. Standard-Version
  3. Flaggschiff-Version

Seit PC-Update 1.1 werden Komponentenauswahlen beim Wechsel zwischen den Registerkarten „Budget“, „Standard“ und „Flaggschiff“ nicht mehr zurückgesetzt. Spieler können auch die Modellkopierfunktion nutzen, um Parameter aus früheren Generationen zu duplizieren, anstatt ein Design von Grund auf neu zu erstellen.

2. Äußeres Erscheinungsbild und Gehäusedesign

Die Phase des visuellen Designs steuert die physischen Abmessungen und die Ergonomie des Produkts. Zu den konfigurierbaren äußeren Attributen gehören:

  • Gehäuseabmessungen: anpassbare Breite, Höhe, Dicke und Eckenabrundung.
  • Farbpaletten: benutzerdefinierte Gehäusefarben, Farbverläufe und Oberflächenbeschaffenheiten.
  • Display-Styling: Paneltypen, Drop-Notch- oder Island-Bildschirmkonfigurationen sowie Bildwiederholraten.
  • Kamerakonfiguration: Bei Smartphones und Tablets können Kameramodule individuell angepasst werden, einschließlich Objektivplatzierung, Kameraanzahl und Objektivstilen.
  • Beleuchtung und Akzente: Hintergrundbeleuchtungsoptionen bei Tastaturen und VR-Headsets.

3. Interne Hardware- und Architekturkonfiguration

Nach der Bestätigung der äußeren Parameter wechselt der Editor zu den Systemspezifikationen. Im Real History Mode, der in der PC-Version verfügbar ist, umfasst die Datenbank über 3.000 reale Prozessoren und Grafikarchitekturen aus den Jahren 2006 bis 2025.

Für Computerhardware wählen die Spieler zwischen drei Lieferketten:

  1. Hersteller-Hardware: Handelsübliche, lizenzierte Komponenten (wie einfache mobile Prozessoren oder integrierte GPUs), die geringere Vorab-Entwicklungskosten verursachen.
  2. Benutzerdefinierte Hersteller-Hardware: Modifizierte Chips von Drittanbietern mit erhöhten Taktfrequenzen oder Cache-Profilen, die zusätzliche Herstellungskosten pro Einheit verursachen.
  3. Eigene Komponenten: Proprietäre CPUs oder eigenständige GPUs, die im dedizierten CPU-Editor und Grafikkarten-Editor erstellt wurden.

Bei der Konfiguration von Laptops können Spieler zwischen integrierter Grafik (Hersteller-iGPU oder benutzerdefinierte iGPU) und dedizierten Grafikkarten (Hersteller-dGPU, benutzerdefinierte dGPU oder intern entwickelte Grafikkarten) wählen. Die interne Laptop-Visualisierung zeigt die Heatpipes, Chips und Erweiterungssteckplätze direkt im Gehäuse an. Leistungsstarke Hardwareprofile erzeugen eine höhere Wärmeabgabe und erfordern verbesserte Kühllösungen, um Throttling zu verhindern.

4. Verpackung und Verkaufspakete

Vor dem Abschluss der Produktion entwerfen die Spieler die Verkaufsverpackung des Produkts. Der Verpackungs-Editor ermöglicht Anpassungen an:

  • Schachtelgröße und Außenfarbe.
  • Strukturmaterialien und externe Markenlogos.
  • Enthaltenes Zubehör: Wandladegeräte, Verbindungskabel, Eingabestifte, Kopfhörer, TV-Fernbedienungen oder Tastaturzubehör wie Staubpinsel und Tastenkappenabzieher.

5. Produktionsvolumen und Preisgestaltung

Der letzte Schritt erfordert das Festlegen des Einführungspreises und die Beauftragung der ersten Produktionschargengröße. Wird der Verkaufspreis im Verhältnis zu den Kundenerwartungen oder der Komponentenqualität unverhältnismäßig hoch angesetzt, schadet dies direkt den Bewertungsergebnissen. Nach der Fertigstellung schließen die zugewiesenen Designer, Programmierer und Ingenieure die Entwicklungsphase ab, bevor die Geräte in die Verkaufsregale gelangen.

Eigenständige Komponenten-Editoren: CPU und GPU

Neben fertiger Unterhaltungselektronik enthält Devices Tycoon dedizierte, eigenständige Suiten zur Erstellung von Komponenten für Prozessoren und diskrete Grafikkarten.

CPU-Editor

Der CPU-Editor erstellt Prozessoren, die auf bestimmte Plattformen zugeschnitten sind: Mobilgeräte, Laptops, Konsolen oder VR-Headsets. Entwickler konfigurieren Folgendes:

  • Serienidentität: Serienname, individuelle Logodesigns, Chip-Markierungen und Gehäuseaufkleber für Laptops.
  • Kernspezifikationen: Kernanzahl, Taktraten, Fertigungsprozessknoten, Architekturstandards und Daten-Prefetching-Systeme.
  • Grafikintegration: Kopplung fester, lizenzierter integrierter GPUs oder Beauftragung benutzerdefinierter GPU-Konfigurationen, die an die Forschungsstufe Ihres Unternehmens gebunden sind.
  • Speichersubsystem: Cache-Ebenen, Bus-Bandbreite und Schnittstellen-Kommunikationsgeschwindigkeiten zwischen CPU, GPU und RAM.
  • Wärmemanagement: thermische Heatmaps zur Identifizierung von Hotspots, die durch die Leistungsaufnahme entstehen.
  • Lizenzierung: Wahl zwischen einer privaten Lizenz (die Exklusivität für Ihre eigene Marke wahrt, ähnlich wie bei Apple) oder einer Geschäftslizenz (Verkauf fertiger Chips an konkurrierende Drittanbieter, ähnlich wie bei Intel).

Grafikkarten-Editor

Der eigenständige Grafikkarten-Editor bietet weitreichende technische Anpassungsmöglichkeiten für Desktop- und dedizierte Laptop-Grafikkarten:

  • Kühlerabdeckung und Ästhetik: Einzel-, Doppel- oder Dreifachlüfterkonfigurationen mit benutzerdefinierten Gehäuserahmen, Farben und Beleuchtung.
  • GPU-Kern: Kerntaktraten und Rechenleistung.
  • Speicherarchitektur: Video-RAM-Kapazität (VRAM) und Speicherbus-Bandbreite.
  • Technologieunterstützung: grundlegende Architekturstandards, DirectX-Unterstützung, OpenGL-Integration und PCIe-Generationskompatibilität.

Kundenbewertungen und Auswirkungen auf die Verkaufszahlen

Sobald Produkte in den Verkaufsregalen oder in unternehmenseigenen Geschäften eintreffen, werden algorithmische Kundenrezensionen generiert. Die Bewertungen werden beeinflusst durch:

  • Hardware-Ausgewogenheit: Die Kombination von zu schwachen Prozessoren mit Premium-Displays oder High-End-GPUs mit unzureichender Kühlung senkt die Zufriedenheit.
  • Verkaufspreise: Hohe Aufschläge jenseits der Leistungsklasse des Produkts führen zu negativen Bewertungen des Preis-Leistungs-Verhältnisses.
  • Qualitätssicherung: Offizielle Updates haben die Treue in Kundenrezensionen verfeinert; Hardwarefehler oder nicht optimierte Betriebssysteme senken jedoch die Bewertungen und verringern unmittelbar die Verkaufszahlen.

Häufig gestellte Fragen

Kann man eine intern entwickelte Grafikkarte direkt in eine CPU integrieren?

Nein. Gemäß den Entwicklerspezifikationen und Spielmechaniken erlaubt der CPU-Editor lediglich die Auswahl lizenzierter integrierter GPUs von Drittanbietern oder die Anforderung benutzerdefinierter integrierter GPUs. Sie können keine extern entworfene, dedizierte Grafikkarte in ein CPU-Die einbetten. Forschungserfolge bei GPU-Taktrate, Rechenleistung, Textureinheiten und PCIe-Versionen verbessern jedoch sowohl benutzerdefinierte integrierte Chips als auch dedizierte Grafikkarten.

Wie kopiert man Spezifikationen zwischen den Stufen Budget, Standard und Flaggschiff?

Seit Update 1.1 auf dem PC bleiben beim Wechsel zwischen den Registerkarten „Budget“, „Standard“ und „Flaggschiff“ während der Erstellung die aktiven Konfigurationen erhalten, anstatt Ihre Einstellungen zurückzusetzen. Sie können Einstellungen aus früheren Hardwaremodellen auch direkt im Editor-Menü duplizieren, bevor Sie einzelne Komponenten anpassen.

Auf welchen Plattformen ist der Devices Tycoon Geräte-Editor verfügbar?

Devices Tycoon ist sowohl auf dem PC (Windows über Steam, entwickelt und veröffentlicht von Roastery Games) als auch auf Mobilgeräten (iOS über den App Store und Android über Google Play) verfügbar. Während beide Versionen Suiten zur Geräteerstellung bieten, wurde die PC-Version mit erweiterten 3D-Komponentenvisualisierungen, Komponenten für den Real History Mode und dedizierten Desktop-Hardware-Editoren von Grund auf neu aufgebaut.